Diese Website wurde erstellt vom Inhaber der Ferienwohnung Haus Maisonette 3*** Ferien im Südharz

 

Kontakt

Gern beantworten wir Ihre Fragen, schreiben Sie uns

Haus Maisonette

Cornelia Wenzel

Albert-Kuntz-Str. 29

Niedersachswerfen

99768 Harztor

 

info@fewo-harztor.de

​Tel.: +49 151 / 5948 3056

Anfahrt

Geschichtliches

Harztor befindet sich im äußersten Norden Thüringens, hier ist der nördlichste Punkt des Freistaates. Die Gemeinde befindet sich etwa neun Kilometer nördlich der Kreisstadt Nordhausen.

Harztor im Landkreis von Nordhausen ist das Tor zum Harz. Touristische Attraktion ist die Harzer Schmalspurbahn und die Brockenbahn, welche durch unseren schönen Ort  täglich fährt.

Niedersachswerfen liegt im Süden des Harztorer Gemeindegebietes, nordwestlich der Rüdigsdorfer Schweiz, einem Teil der Gipskarstlandschaft des Südharzes. Durchflossen wird Niedersachswerfen von der Zorge und der Bere.

Nach lokaler Überlieferung markiert der Ortsname Sachswerfen die südliche Grenze des Gebietes, welches nach dem Sieg über das Königreich der Thüringer im Jahre 531 von den Sachsen eingenommen wurde.

Die um Niedersachswerfen gelegenen Anhöhen – der Kohnstein und Mühlberg waren durch ihre natürlichen Gegebenheiten bereits in frühgeschichtlicher Zeit als Siedlungsplatz willkommen und wurden durch den Aufbau von Befestigungsanlagen gesichert.

Im 16. Jahrhundert wurde der Ort von einem als „Mortbrenner“ erwähnten Brandstifter, den man im Juli 1537 auf dem Scheiterhaufen in Wernigerode verbrannte, in Schutt und Asche gelegt. Während des Siebenjährigen Krieges musste Niedersachswerfen 1757 eine etwa 2500 Mann starke französische Besatzung versorgen, diese war nach der verlorenen Schlacht bei Roßbach in das Gebiet Südharz – Eichsfeld zurückverlegt worden.

Im 20. Jahrhundert wurde südwestlich von Niedersachswerfen eine Stollenanlage im Kohnstein angelegt, die zunächst als Treibstofflager der Wehrmacht verwendet wurde. Bei der Errichtung des Treibstofflagers mussten unter Führung der Wifo und der Leunawerke (Ammoniakwerk Merseburg) zwischen 300 und 700 Personen aus verschiedenen Ländern Zwangsarbeit leisten.

1943 wurde das Treibstofflager von KZ-Häftlingen zur Rüstungsproduktionsstätte Mittelwerk (V2 / A4-Rakete) umgebaut, wozu an der Südseite des Kohnstein ein eigenes Konzentrationslager angelegt wurde. Im Ort Niedersachswerfen selber mussten Frauen und Männer aus Polen im Gipswerk Probst und auf Baustellen am Mühlberg Zwangsarbeit verrichten.

Unser Wappen

In Gold ein grüner Dreiberg, darauf eine grüne Linde, rechts beseitet von einem grünen, sechsspeichigen Rad, links beseitet von einem grünen Mühlrad, der Dreiberg belegt mit einer goldenen, auf der Spitze stehenden Pflugschar

Aus den Panoramafenstern Ihrer Unterkunft schauen Sie direkt auf den Kohnstein mit seinen weißen Terrassen.

In Mitten der Gipskarst-landschaft, dem Natur-schutzgebiet Mühlberg/Himmerlsberg wünschen wir Ihnen gute Erholung.